HCRM_Poster_de
Thomas Riechert und Francesco Beretta präsentieren am 16.02.2017 auf der Digital Humanities Konferenz im deutschsprachigem Raum das wissenschaftliche Poster Kollaborative Forschung über Linked Open Data Forschungsdatenbanken der Universitätsgeschichte - Implementierung des Heloise Common Research Model

  • Thomas Riechert, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Germany
  • Francesco Beretta, Laboratoire de Recherche, Historique Rhône-Alpes, Lyon, France

Downloads: Poster (english), Poster (german)

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Am 01.März 2017 startet an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig ein Forschungsprojekt zwischen Informatikern und Historikeren in Kooperation mit der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Ziel des dreijährigen Projektes ist die Entwicklung und Erprobung einer neuen Methode in den eisteswissenschaften, basierend auf digitalen Datenbanken als Quellen zur Beantwortung der Forschungsfrage. Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

http://catalogus-professorum.org/projects/pcp-on-web

Veranstalter: Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in Kooperation mit der HTWK Leipzig
20.–21. November 2017, Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel

Das DFG-Projekt „Professorale Karrieremuster der Frühen Neuzeit: Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode zur Forschung auf online verfügbaren und verteilten Forschungsdatenbanken der Universitätsgeschichte“, durchgeführt in Kooperation von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig, lädt zu einem Doktorandenworkshop zur Erforschung gelehrter Karrieremuster mit Methoden der Digital Humanities ein. Leitfrage des Projekts ist die nach den Bedingungen für den beruflichen Erfolg von Professoren im frühneuzeitlichen Universitätssystem. Wem gelang an einer vormodernen Landesuniversität die Berufung auf eine Professur, und welche Abfolgen von Professuren und Ämtern lassen sich in den Biographien erkennen? Welche wissenschaftlichen und politischen Netzwerke beeinflussen den beruflichen Erfolg von Professoren? Welche Veränderungen weist dieses Berufungssystem im Übergang zur Moderne auf? Anhand der Professorenkataloge von Leipzig und Helmstedt sowie weiterer Datenbanken soll eine Methode erarbeitet werden, sich diesen Fragen mit informationstechnischen Methoden zu nähern. Grundlage dafür ist das Heloise Common Research Modell (HCRM) zur projektübergreifenden Forschung im Bereich der Universitätsgeschichte im Europäischen Netzwerk Heloise.
Ziel dieses ersten Workshops ist die Präsentation von verfügbaren Forschungsdatenbanken im Bereich der Bildungs- und Gelehrtengeschichte und die Diskussion ihrer Verwendbarkeit im Hinblick auf aktuelle Fragen der Forschung. Der CfP richtet sich daher besonders an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die prosopographisch orientierte Forschungen zur Geschichte des Gelehrtentums bzw. des Professorenberufs betreiben. Mögliche Themen sind Patronage und Netzwerkbildung, die Funktionsweise gelehrter Körperschaften oder die Strategien des akademischen Publizierens. Zum anderen sind Beteiligte an Projekten angesprochen, die digitale Daten zur Gelehrtengeschichte publizieren, aufbereiten oder visualisieren. Geplant sind 20-minütige Vorträge, die Publikation ausgewählter Beiträge in einer peer-reviewten Fachzeitschrift wird von den Veranstaltern angestrebt.
Beitragsvorschläge bitten wir in Form eines Abstracts bis zum 30.06.2017 einzureichen. Für die Teilnahme ohne Vortrag bitten wir um eine formlose Anmeldung.

Kontakt:
Dr. Hartmut Beyer, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, beyer@hab.de
Prof. Dr. Thomas Riechert, HTWK Leipzig, thomas.riechert@htwk-leipzig.de

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt:
http://catalogus-professorum.org/projects/pcp-on-web/

Der Workshop FDM2017 im Rahmen der INFORMATIK 2017 thematisiert die Einbeziehung verfügbarer heterogener Datenbanken und Linked Open Data Daten in aktuellen Forschungsfragestellungen. Während in naturwissenschaftlichen Wissenschaftsfeldern bereits etablierte Datenmanagementstrukturen in spezialisierten Forschungsgebieten etabliert sind, werden diese Methoden zunehmend auch für Forschungsfragen in den Geistes- und Sozialwissenschaften interessant. Die relevanten Forschungsprozesse und die diese unterstützenden Informationssysteme sind gegenwärtig aktueller Forschungsgegenstand. Insbesondere stehen hier Fragestellungen zum Datenschutz, Urheberschutz, Datenkuration und Archivierung seitens des Prozessmanagements, sowie Virtualisierung, Verfügbarkeit, die Bereitstellung von Dienstleistungen und die Anforderungsanalyse im Forschungsprozess seitens der Informationssysteme im Vordergrund.

In diesem Kontext adressiert der Workshop gleichermaßen Daten-, Knowledge- und Software-Engineers sowie Anwender in den IT-Abteilungen von Forschungseinrichtungen, Bibliotheken, Archiven, Informationslieferanten und weitere interessierte Anwender. Einreichungen und Vorträge des Workshop können in den Sprachen Deutsch
und Englisch vorgenommen werden.

SKILL2017-FBStudentinnen und Studenten der Informatik sowie angrenzender Disziplinen mit dem Schwerpunkt Informatik. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen studentische Arbeiten und Projekte. Angenommene Beiträge für diese Konferenz werden im Tagungsband der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. (INFORMATIK 2017) publiziert und auf der SKILL vom 28.-29. September 2017 in Chemnitz präsentiert. Für herausragende Beiträge werden Preise ausgelobt.

Grundsätzlich sind Beiträge aus allen Gebieten der Informatik und deren Anwendungsgebiete willkommen. Eingereicht werden können:

  • Short Paper (4 – 6 Seiten)
  • Poster, Demonstrationen zusammen mit einem Short Paper (4 – 6 Seiten)
  • Full Paper (10 – 12 Seiten)

Die eingereichten Beiträge können auf Seminararbeiten, Praktikumsberichten, Abschlussarbeiten oder extra-curricularen Aktivitäten basieren und sollten in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Einreichungen erfolgen über das Konferenzsystem der INFORMATIK 2017. Für Einreichungen muss die LNI Formatvorlage verwendet werden. Der Auswahlprozess erfolgt im Peer Review durch das Programmkomitee.

Sie wollen Ihre Arbeit einem größeren akademischen Publikum vorstellen? Dann reichen Sie bis zum 30. April 2017 einen Beitrag für die Studierendenkonferenz 2017 ein!

>Call for Papers

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Am 29. und 30.09. findet die diesjährige Studierendenkonferenz Informatik in Klagenfurt statt (SKILL 2016). Die SKILL entwickelte sich von der lokalen "Studierendenkonferenz Informatik Leipzig" zur bedeutendsten im deutschsprachigem Raum.

http://skill.informatik.uni-leipzig.de

Die SEMANTiCS 2016 findet vom 12. bis 15. September an der Universität Leipzig statt. Das Programm der Konferenz umfasst 6 Hauptredner, 40 Industrie-Präsentationen, 30 Präsentationen wissenschaftlicher Beiträge, 40 Poster- und Demo-Vorstellungen und ein vielseitig gestaltetes Parallelprogramm. Hervorzuheben sind die Präsentationen von Thomas Vavra (IDC) und Sören Auer (Fraunhofer IAIS), der unter anderem den LEDS Track (linked Enterprise Data Services) unterstützt. Darüber hinaus wird es eine Fishbowl-Session zum Thema "Knowledge Graphs – A Status Update" mit Beiträgen von Hans Uszkoreit (DFKI) und Andreas Blumenauer (SWC) geben. Die Semantics 2016 wurde maßgeblich durch die Forschungsgruppe "Agile Knowledge Engineering and Semantic Web" an der Universität Leipzig, dem Institut für Angewandte Informatik und der HTWK Leipzig organisiert.

http://2016.semantics.cc

DARIAH Geo-Browser

SADE (Scalable Architecture for Digital Editions)

Annotation Sandbox

Textgrid Repositorien

Die 3. Tagung des Verbands "Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e. V." findet vom 07. bis 12. März 2016 unter dem Leitthema “Modellierung - Vernetzung - Visualisierung: Die Digital Humanities als fächerübergreifendes Forschungsparadigma” an der Universität Leipzig statt.

Im der Rahmen der Konferenz nehme ich an verschiedenen Workshops und Vorträgen teil. Im folgenden werde ich interessante Notizen und Links an dieser Stelle publizieren.