null Will Hanley [1], Historiker an der Florida State University [2], besucht die Fakultät  Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften der HTWK. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Rechtsgeschichte des Mittleren Osten. Im Rahmen seines einmonatigen Forschungsaufenthaltes, untersucht Will Hanley aktuelle Forschungsarbeiten der hochschulübergreifenden Forschungsgruppe Agile Knowledge Engineering and Semantic Web (AKSW) [3] auf deren Eignung zur Nutzung zum Aufbau wissenschaftlicher Datenbanken und damit verbundener neuer kollaborativer Forschungsmethoden.

Im Rahmen eines hochschuloffenen Seminars "Software- und Knowledge-Engineering für das Semantic Web" am 02.12. um 9:30 Uhr (GU 112) wird Will Hanley seine in diesem Bereich relevanten Forschungsarbeiten präsentieren und diskutieren.

Der Forschungsaufenthalt wird unterstützt durch einen Grant des DAAD.

[1] http://history.fsu.edu/People/Faculty-by-Name/Will-Hanley

[2] http://history.fsu.edu

[3] http://aksw.org

Am 30. Januar 2014 findet an der Vrije Universiteit Amsterdam das Erste DBpedia Community Meeting statt. Im Fokus des Treffens stehen neben wissenschaftlichen Fragen die Anwendung von DBpedia in verschieden Bereichen. Am Nachmittag werden u.a. in einer Break-Out Session zum Thema Exploring the connection of DBpedia to Library and Cultural Heritage Fragen zur Nutzung von DBpedia im Kontext von Bibliotheken diskutiert.

The 5th Semantic Web in Libraries Conference take place from November, 25.th to 27th organized by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics und University Library Centre of North Rhine-Westphalia (hbz) in Hamburg.

SWIB - Semantic Web in Libraries

...Weiterlesen Semantic Web in Libraries (SWIB13)

Wissenschaftliches Arbeiten mit digitalen Medien wie Onlinepublikationen und wissenschaftliche Datenbanken erweitert die bisherigen Forschungsgebiete und führt zu neuen Untersuchungsfeldern. Neuartige Zugangsverfahren und der Umfang an verfügbaren Informationen verändern das methodische Vorgehen und ermöglichen neuartige Zugänge. Ein Aspekt stellt dabei die Verknüpfung von Medien und Datenbanken im Web mittels des Linked Open Data Paradigma dar. Eine semantische Interoperabilität kann über eine Angleichung von Vokabularen im Kontext der Forschungsdomänen erreicht werden. ...Weiterlesen CfP: Workshop OWL-Vokabulare im Kontext digitaler Forschungskollaboration

Im Rahmen des Projekt "Entwicklung einer Datenmanagement-Plattform für Linked Open Library Data und Eletronic Resource Management" gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung wird die Arbeitsgruppe AKSW bis August 2014 gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universitätsbibliothek Leipzig und der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek eine auf einem Tripel-Store basierende Datenmanagement-Plattform entwickeln.

http://dmp.slub-dresden.de
http://aksw.org/Projects/ERM

Bücher auf der Buchmesse Im Rahmen der 14. Leipziger Buchmesse-Akademie werden vom 14.-17. März 2013 (10:30-17:00 Uhr) u. a. folgende zwei Bücher ausgestellt.

  • Riechert, Thomas, editors: Eine Methodologie für agiles und kollaboratives Requirements-Engineering. volume 33 of Leipziger Beiträge zur Informatik p. 245. Leipziger Informatik-Verbund (LIV), Leipzig, Germany, Juli 2012. ISBN: 978-3-941608-20-7. BibTex | PDF

  • Schmidt, Johannes and Riechert, Thomas and Auer, Sören, editors: Dritte Studentenkonferenz Informatik Leipzig 2012. volume 34 of Leipziger Beiträge zur Informatik p. 150. Leipziger Informatik-Verbund (LIV), Leipzig, Germany, September 2012. ISBN: 978-3-941608-21-4. BibTex | PDF

Sie gehören zu den 200 Büchern, welche aus 5000 Büchern, die im Jahr 2012 in wissenschaftlichen Arbeiten an der Universität Leipzig entstanden sind, die auf der Leipziger Buchmesse 2013 ausgestellt werden. Bei Interesse beantworte ich gerne Fragen zu den Büchern, auch während der Messe. Ich bitte um vorherige Terminvereinbarung per E-Mail.

Neue Messe, Halle 3, Stand G201/H200

An dieser Stelle möchte ich auch auf die Präsentation des Hörspiels Jan und Rico aufmerksam machen, welches von Annett Riechert produziert wurde.

17. März 2013 | 10:30 Uhr: Forum Hörbuch + Literatur, Halle 3, Stand B500

Studierende im Bachelorstudiengang Informatik der Universität Leipzig haben im Rahmen des Softwaretechnik-Praktikums im 4. Semester eine Tauschplattform für Kindergartenplätze entwickelt, die heute offiziell in den Testbetrieb übergangen ist. Im Rahmen des Praktikums realisierte die Gruppe aus 7 Studierenden die Plattform http://www.kitaplatztausch.gesamtelternrat-leipzig.de entlang des Softwareentwicklungsprozesses.

Beauftragt wurde die Arbeit vom Gesamtelternrat der Stadt Leipzig. Unter Einsatz des webbasierten Werkzeugs SoftWiki wurden gemeinsam mit den Elternvertretern und dem Jugendamt der Stadt Leipzig Anforderungen erhoben. Anschließend erfolgte die Entwicklung eines Prototyps und die Modellierung mittels Objektorientierter Analyse.

Unter Anwendung des Paradigmas "Programming in Pairs" aus dem Extreme Programming wurde die Plattform anschließend innerhalb von 5 Wochen implementiert. Die Installation und Abnahme erfolgte im Herbst 2012.

Weiterführende Links:

Arbeitsgemeinschaft „Deutscher Professorenkatalog“ beschließt Entwicklung eines umfassenden historischen Recherchesystems

An der Universität Leipzig tagte am 18. Januar die Arbeitsgemeinschaft „Deutscher Professorenkatalog“. Vertreten waren neben den Betreibern des Leipziger Professorenkatalogs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Geschwisterprojekten anderer deutscher Universitäten. Wichtigster Beschluss war die gemeinsame Beantragung eines zunächst auf drei Jahre angelegten Drittmittelprojekts zur Entwicklung eines gemeinsamen „Deutschen Professorenkatalogs“ von der Reformation bis zur Gegenwart. Kooperationspartner der Universität Leipzig sind dabei die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Universität Rostock sowie die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, die den Professorenkatalog der ehemaligen Universität Helmstedt einbringt. Ziel des Projekts ist die Zusammenführung der Daten der beteiligten Institutionen. Die Professorenkataloge der einzelnen Universitäten bleiben dabei erhalten und können vom gemeinsamen Recherchesystem aus aufgerufen werden.

Da akademische Karrierewege schon in der Vergangenheit meist über mehrere Stationen führten, wird der neue Gesamtkatalog vielfältige Impulse für die wissenschaftsgeschichtliche Forschung erbringen. So können Historiker in Zukunft Berufungswegen, historischen Bildungslandschaften oder der Entwicklung akademischer Disziplinen nachspüren. Darüber hinaus sollen die Daten mit weiteren biographischen Ressourcen im Internet verknüpft werden, etwa mit der Neuen Deutschen Biographie, den verschiedenen biographischen Regionalportalen sowie den bibliographischen Daten der Deutschen Nationalbibliothek. Diese Vernetzung wird zu einer erheblichen Vereinfachung der Recherche sowie dem Aufzeigen bislang nicht sichtbarer Zusammenhänge führen.

In Leipzig arbeitet seit 2006 ein Team aus Historikern des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte und Informatikern der Arbeitsgruppe „Agile Knowledgement Engineering and Semantic Web“ am Leipziger Professorenkatalog „Catalogus Professorum Lipsiensium“. Dieser erfasst alle Leipziger Professoren seit der Gründung der Universität im Jahr 1409 und dokumentiert ihren Werdegang und ihre wissenschaftlichen Leistungen.

Am Deutschen Professorenkatalog arbeitet initiativ auch das Team von Prof. Dr. Oliver Auge vom Lehrstuhl für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt zur Geschichte Schleswig-Holsteins in Mittelalter und Früher Neuzeit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit. Dort entsteht zum 350-jährigen Jubiläum der Universitätsgründung im Jahre 2015 ein Onlinekatalog sämtlicher Professoren des Zeitraums 1919-1965. Auch die 1419 gegründete Universität Rostock nahm ihr anstehendes Jubiläum zum Anlass zur Entwicklung eines Katalogs ihrer sämtlichen Professoren (Catalogus Professorum Rostochiensium), der zum größten Teil bereits online ist. Die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel besitzt einen großen Teil der Überlieferung der ehemaligen Universität Helmstedt und bietet ein Internetportal mit Informationen zu Professoren, Lehrveranstaltungen, Studenten und Hochschulschriften der einstmals hochfrequentierten Universität an.

Der „Deutsche Professorenkatalog“ soll die zentrale prosopographische Plattform für die deutsche Hochschullandschaft der Neuzeit bilden.

Ansprechpartner sind

Homepages der Professorenkataloge:

Der Gesamtkatalog:

Am 29.11.2012 wurde das aktuelle Forschungsprojekt AWIP auf der Konferenz Open Innovation vorgestellt. AWIP ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Medienservice Annett Riechert, dem UT Connewitz e.V. und der Arbeitsgruppe AKSW. Die Konferenz wurde durch die Stadt Leipzig im Rahmen Projektes Creative Cities organisiert.

Mehr zum Projekt:

Weitere Projekte:

Das Centre Virtuel de la Connaissance sur l'Europe (CVCE) und der Jean Monnet Lehrstuhl für Geschichte der Europäischen Integration und das Forschungsprogramm ‘Digital Humanities Luxembourg' - DIHULUX (research unit Identités-Politiques-Sociétés-Espaces [IPSE]), organisierte vom 20.-21.03.2012 das DHLU Symposium 2012.

Das Symposium adressiert sowohl methodische Aspekte und die theoretischen und institutionellen Auswirkungen der öffentlichen Verbreitung von Forschungsergebnissen aus digitalisierten und online veröffentlichte Quellen, sowie auf Webseiten. Das Potential dieser innovativen Forschungsansatz wird ebenfalls untersucht und hervorgehoben.

Zusammen mit Christian Rau haben wir den Catalogus Professorum Lipsiensis präsentiert.
Der Vortrag ist hier verfügar.

Während des Symposiums wurde viel getwittert...