Dieses Projekt startet  mit der kommerziellen Nutzung des Semantischen Kollaborations Werkzeuges  OntoWiki in den drei verschiedenen Zielmärkten Enterprise Knowledge Management", semantisch erweitertes Content Management für E-Learning und E-Tourismus. OntoWiki ist eine umfassende semantische Kollaborationsplattform. OntoWiki ist Open-Source-Software und einer Web-Anwendung, die zu jeder Web-Space installiert werden kann und durch eine gewöhnliche Web-Browser abgerufen. OntoWiki erleichtert die visuelle Darstellung einer Wissensbasis als Informations-Karte, mit unterschiedlichen Ansichten über Instanz-Daten. Es ermöglicht intuitives Erstellen von semantischen Inhalten. OntoWiki ist an der Universität Leipzig entwickelt und hat eine große und aktive Nutzer Community. Im Laufe des Projektes wird OntoWiki wird weiter entwickelt, um den Bedürfnissen der KMU-Partner für die Nutzung von OntoWiki in den künftigen Zielmärkte gerecht zu werden.

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Mit der Linked Open Data Around-the-Clock (LATC) Support Action soll die Nutzung der Open Data Cloud für Forschung und Produktentwicklung unterstützt werden. Dies soll erreicht werden durch:

  • Bereitstellen einer 24/7 Infrastruktur zur Überwachung der Qualität von verknüpfungen innerhalb der Linking Open Data Cloud.

  • Senkung der Zugangsbarriere für Anbieter und Nutzer von Daten.
  • Erstellung und Pflege einer Umgebung für datenintensive Anwendungen durch die Veröffentlichung von Datensätzen von der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und anderen europäischen Institutionen als Linked Data im Web.

  • Unterstützung beider Institutionen sowie Einzelprojekten mit Anleitungen und Best Practices über Linked Data Veröffentlichung und Nutzung.

    LATC Projekt Webseite

LOD2 Technologiekonsortium arbeitet an der Erweiterung des Webs der Dokumente um ein Web der Daten

EU, Forscher und Industrie wollen das Web durch vernetzte Daten intelligenter machen

Daten und Informationen sind heute im Internet und in Intranets weitreichend verfügbar. Doch trotz umfangreicher Datenbanken werden im Netz viele Informationen derzeit nur unzureichend gefunden und verknüpft. Nachdem die direkte Realisierung der Semantic Web Vision langwieriger ist als ursprünglich erwartet wurde mit dem Linked Open Data (LOD) Paradigma eine Strategie entwickelt, die bereits jetzt gigantische Informationssammlungen im Netz intelligent vernetzt (derzeit 25 Milliarden Fakten und 395 Millionen Links zwischen einzelnen Datensätzen).
Das Linked Open Data Web basiert auf frei verfügbare Daten im WWW, die als maschineninterpretierbare Aussagen (RDF Tripel genannt) kodiert und über Web-Adressen (URIs) miteinander verknüpft werden, so dass ein weltweites Netz aus Daten unser „altes Web“ der Dokumente ergänzt. Suchmaschienen, Mashups oder persönliche Agenten können diese vernetzten Daten nutzen, um Informationen aus verschiedenen Quellen intelligent zu verknüpfen. Heute noch aufwendige Rechercheaufgaben (wie z.B. das Finden einer Wohnung in der Nähe eines Kindergartens mit einem freien Betreuungsplatz) werden mit Hilfe von Linked Data zum Kinderspiel.
Linked Open Data steht so für vielfältige, effiziente Erneuerungen im Umgang mit dem Web. Umfangreiche spezielle Anfragen sind möglich; Suchergebnisse werden präziser und für den Anwender brauchbarer; und herkömmliche „Datensilos“, in denen Informationen oft verborgen bleiben, werden beseitigt. Prinzipiell machen die maschineninterpretierbare Aufbereitung der Daten sowie die vernetzte Sicht auf verschiedene Datenquellen LOD zum vielversprechenden Paradigma für die Weiterentwicklung des Internets.
Auch die Europäische Union sieht das Daten Web in einer Schlüsselrolle für mehr Innovation, Kreativität und Wettbewerbsfähigkeit im Web. Daher fördert sie das von Informatikern an der Universität Leipzig initiierte Projekt „LOD2“ mit 6,5 Mio. €. Ziel des Projektes ist es, das auf Linked Open Data basierende Web der Daten allumfassend zu verwirklichen. Hierbei werden u.a. folgende Herausforderungen angegangen:

  • - Verbesserung der Kohärenz und Qualität der im Web veröffentlichten Daten,
  • Steigerung der Skalierbarkeit- und Suchgeschwindigkeit in Web-Daten,
  • Entwicklung vertrauenswürdiger Mechanismen zur Kennzeichnung und Nachverfolgung der Herkunft von Daten im Web
  • Realisierung intuitiver Editier-, Such- und Explorationsdienste für Endanwender.

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