Praktikum Semantic Web

Sören Auer, Frank Loebe, Thomas Riechert, Jens Lehmann und Sebastian Tramp

Modul: Semantic Web

Organisatorisches

Je nach Teilnehmerzahl werden die Praktikumsaufgaben einzeln oder in Zweier-Gruppen vergeben.

Themengebiete

Inhalt

Ontology Learning Benchmarks (Mehrere Themen)

Betreuer: Jens Lehmann
Studenten: Lorenz Bühmann, Christoph Kämpf (weitere möglich)

Inhalt der Aufgabe ist die Anwendung von DL-Learner auf Machine Learning Benchmarks mit vorheriger Konvertierung der Daten in eine OWL-Ontologie. Ziel ist hier die Modellierung in OWL ausgehend von realen Daten zu üben. Darauf basierend soll ein Machine Learning Verfahren angewandt werden und die Resultate mit anderen (nicht auf OWL basierenden) Verfahren verglichen werden. Kenntnisse zu OWL werden innerhalb von Vorlesung und Seminar vermittelt. Vorherige Kenntnisse im Machine Learning Bereich oder der jeweiligen Problemdomäne sind hilfreich, aber nicht notwendig. Folgende Probleme stehen zur Auswahl, wobei auch frei weitere vorgeschlagen werden können:

Ein Beispiel für ein bereits ausgeführtes Projekt zur Erkennung von krebserregenden Substanzen:

SPARQL Trainer Extension (Mehrere Themen)

Betreuer: Michael Martin
Studentischer Betreuer: Daniel Gerber
Studenten: noch nicht vergeben

Inhalt dieser Aufgabe ist die Erweiterung des bestehenden SPARQL Trainers um «pädagogische» Aspekte. Der SPARQL Trainer wurde im Rahmen des letzten Semantic Web Praktikums (2009) geplant, implementiert und getestet. Der derzeitige Stand der Implementierung ermöglicht zwar eine Abarbeitung eines definierten Fragenkataloges auf konfigurierten RDF-Graphen, unterstützt derzeit allerdings nur ein rudimentär umgesetztes Benutzer-Feedback. Der SPARQL Trainer soll in zukünftigen Lehrveranstaltungen zum Semantic Web zum Einsatz kommen, was allerdings eine Erweiterung / Implementierung des Benutzer-Feedbacks voraussetzt. Zusätzlich zu diesem wichtigen Feature ist eine Erweiterungen um SPARUL (SPARQL Update Language) ein mögliches Thema. Falls eigene Vorschläge zur Verbesserung des SPARQL Trainers existieren, können diese ebenfalls besprochen werden.

xOperator Weiterentwicklung

Betreuer: Jörg Unbehauen
Studenten:

Der xOperator ist ein chat-basierter Semantic Web agent. Auf Basis von AIML-templates setzt er natürlich sprachliche Fragen auf SPARQL und verteilt diese in dem chat-inhärenten sozialen Netzwerk. Es ist dabei folgendes Szenario geplant:

  • Portierung des Agenten auf Android
  • Konvertierung von Daten aus der Laufzeitumgebung (Ort, Kontakte, Status, ...)
  • Definition eines Use Cases
  • Erstellung von Skripten zur Abfrage dieser Daten aus dem lokalen und aus den verteilten Stores

Gerne könenn auch eigene Vorschläge gemacht werden.

Inhaltliche Schwerpunkte sind damit neben den in der Vorlesung vorgestellten Technologien wie RDF und SPARQL das Chatprotokoll XMPP und allgemeine Webtechnologien. Der xOpertor ist in Java geschrieben.

Onto Wiki Erweiterungen (Mehrere Themen)

Onto Wiki ist ein browserbasierte Werkzeug, welches kooperatives und agiles Wissensmanagement nach Art eines Wikis unterstützt. Die vom Onto Wiki verwalteten Wissensbasen lassen sich sowohl in einer Vielzahl von Sichten erkunden und betrachten, als auch bearbeiten. Onto Wiki ist ein in PHP geschriebenes Open Source Projekt, welches mittlerweile in Version 0.9.5 RC1 verfügbar ist.

Für die folgenden Praktikumsthemen sind Kenntnisse in PHP notwendig.

Diskussionen über RDF Ressourcen

Betreuer: Sebastian Tramp
Studenten:

Die Onto Wiki Community-Komponente ermöglicht die Disskussion über Ressourcen in einer Datenbasis, welche innerhalb des RDF Modelles als SIOC Posts gespeichert werden. Diese Posts werden zeitlich geordnet für eine einzelne Ressource dargestellt.

Folgende Erweiterungen sind für die Community-Komponente sinnvoll:

  • Nutzer sollten die Möglichkeit haben, sich auf andere Kommentare zu beziehen (Thread)
  • Nutzer sollten die Möglichkeit haben, alle Kommentare zu eine Liste von Ressourcen oder für eine komplette Wissensbasis zu sehen

Eine erfolgreiche Erweiterung der Community-Komponente ermöglicht die praktische Erfahrung mit folgenden Themen:

  • Modellierung von RDF Wissen mit den Vokabularen SIOC, FOAF und Dublin Core
  • Manuelle Abfrage von RDF Modellen mit SPARQL
  • API gestützte Abfrage von RDF Modellen

Dieses Thema ist auch für eine Gruppe von bis zu zwei Studenten geeignet.

Kalender Export

Betreuer: Sebastian Tramp
Studenten: Jan Baumgarten, Nico Patitz

Onto Wiki ermöglicht die Verarbeitung von generischen RDF Daten. Eine bekannte und wichtige Art von Daten sind Kalender-Daten im iCal Format. Ziel diese Themas ist eine Export-Erweiterung für Onto Wiki, welche es ermöglicht zu einer gegebenen Liste von Ressourcen bzw. zu einem kompletten RDF Modell, einen iCal Export zu erzeugen, welcher z.B. in den Google Kalender oder in Desktop Applikationen eingebunden werden kann.

Eine erfolgreiche Erweiterung der Community-Komponente ermöglicht die praktische Erfahrung mit folgenden Themen:

  • Manuelle Abfrage von RDF Modellen mit SPARQL
  • API gestützte Abfrage von RDF Modellen
  • Modellierung von RDF Wissen mit verschiedenen Vokabularen

Dieses Thema ist auch für eine Gruppe von bis zu zwei Studenten geeignet.


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Auf der Leipziger Buchmesse vom 18.-21.03.2010 werden die Sammelbände “Agiles Requirements Engineering für Softwareprojekte mit einer großen Anzahl verteilter Stakeholder” und “Catalogus Professorum Lispsiensis. Konzeption, technische Umsetzung und Anwendungen für Professorenkataloge im Semantic Web” im Rahmen wissenschaftlicher Publikationen der Universität Leipzig ausgestellt. Einer der Herausgeber, Thomas Riechert, wird am 19.03. in der Zeit von 10 bis 12 Uhr am Stand G201/H200 (Halle 3) präsent sein, um interessiertem Fachpublikum das Buch genauer vorzustellen.Terminvereinbarungen können vorab per E-Mail (riechert@informatik.uni-leipzig.de) oder per Telefon (0341 97 32323) getroffen werden.

SPARQL User Unterface für den Professorenkatalog der Uni Leipzig

Ziel des Projektes ist die Konzeption und Implementierung eines OntoWiki-Plugins für komplexe, auf SPARQL basierende Anfragen an den Professorenkatalog. Dabei ist ein Verfahren zu entwickeln und zu dokumentieren, welches auf andere Anwendungsfälle übertragen werden kann.
Links

In time for the start of the 600th anniversary of the University of Leipzig the very first version of the professors catalogue Leipzig is available on Semantic Web.

http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog

Some Example:
http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Jacobi_69

You will also get RDF code
http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Jacobi_69.rdf

Universitätsbibliothek Leipzig
Beethovenstr. 6
04107 Leipzig
Vortragssaal der Bibliotheca Albertina
14. – 15. November 2008

Freitag, 14. November Moderation: Ulrich Johannes Schneider (Leipzig)

  • 13.00 Uhr Ulrich Johannes Schneider (Leipzig) Begrüßung und Einführung
  • 13.30 Uhr Ulrich Rasche (Jena) Wie entstanden moderne Vorlesungsverzeichnisse?
  • 14.15 Uhr Pause
  • 14.30 Uhr Franziska Jüttner / Timo Steyer (Wolfenbüttel) Die Lektionskataloge der Universität Helmstedt und ihre Erfassung
  • 15.15 Uhr Tobias Grave / Frank Fischer (Leipzig) Die Leipziger Vorlesungsverzeichnisse im 19. Jahrhundert und ihre Erfassung
  • 16.00 Uhr Pause
  • 16.30 Uhr Barbara Pfeifer (Frankfurt / Main) Die Personennamendatei (PND) und ihr Redaktionsverfahren
  • 17.15 Uhr Jakob Voß (Göttingen) Social Cataloging in Personaldatenbanken (vorl. Titel)
  • 18.30 Uhr Gemeinsames Abendessen
  • Sonnabend, 15. November Moderation: Helmut Zedelmaier (München)

  • 9.00 Uhr Frank Metasch (Dresden) Die Sächsische Biografie
  • 9.45 Uhr Ulf Morgenstern (Leipzig) Der Catalogus Professorum Lipsiensis
  • 10.30 Uhr Pause
  • 11.00 Uhr Karsten Labahn (Rostock) Der Catalogus Professorum Rostochiensium
  • 11.45 Uhr Eva-Marie Felschow (Gießen) Der Catalogus Professorum Academiae Gissensis
  • 12.30 Uhr Schlussdiskussion